Fehler, die meist unbeabsichtigt in einen Film geraten sind, manchmal werden sie aber mit ironischer Absicht eingebaut. Sie wirken oft störend oder belustigend (wenn sie einem überhaupt auffallen).
Man unterscheidet mehrere Arten von Filmfehlern:
Anschlußfehler:
Anschlußfehler entstehen durch die zeitversetzte Aufnahme von Filmszenen und -teilen oder der nachträglichen Änderungen im Zusammenschnitt des Films. Sie sind die häufigsten
Filmfehler.
Beispiel: eine halbvolle Weinflasche ist in der nächsten Kameraeinstellung auf einmal zu 3/4 gefüllt
Filmtechnische Fehler:
Filmtechnische Fehler entstehen bei der Aufnahme des Films.
Beispiel: in einem Spiegel ist ein Crew-Mitglied zu sehen oder das Mikrofon hängt im Bild
Historische, geografische oder physikalische unlogische Fehler:
Diese Fehler entstehen oft, wenn geografische, historische oder physikalische Bedingungen nicht berücksichtigt werden. Diese Fehler werden aber auch oft bewußt eingebaut.
Beispiele: Explosionen und Fluggeräusche im luftleeren Weltraum (meist bewußt eingebaut), unendliche Munition bei Pistolen, Armbanduhr in einem Film der im alten Rom spielt (Ben Hur (1959))
Logische oder inhaltliche Fehler:
Diese Fehler widersprechen der Logik oder Handlung des Films.
Beispiel: Charaktere erzählen Dinge, die sie noch gar nicht wissen können
Synchronisationsfehler:
Synchronisationsgehler entstehen durch die Übersetzung des Originaltitels. Sie werden teilweise auch bewußt eingebaut um den landestypischen Verkauf zu verbessern.
Beispiele: In "Blade Runner" wird aus einer "Hardcopy" (=Papierausdruck) eine "harte Kopie", die Serie "Die 2" war mit lockeren Sprüchen in Deutschland erfolgreicher als das Original in England.